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Jimy wie einst Kinky

4. November 2008 · 1 Kommentar

Die Gemeinsamkeiten sind nicht zu übersehen: Der schwarze Westernhut, die markante Gesichtsbehaarung, über dem Oberkörper stets ein Gilet – und schliesslich die Gitarre, mit der beide als Country-Musiker auftreten. Wie Jimy Hofer heute im Berner Wahlkampf den Anti-Politiker markiert, so tat dies Kinky Friedman vor zwei Jahren in Texas. Der in Europa als Krimi-Autor bekannte „jüdische Cowboy“ bewarb sich 2006 für das Amt als Gouverneur im US-Bundesstaat.
Jimy Hofers Slogan „Wählt keine Politiker!“ klingt wie das Echo vom Wahlkampfmotto seines texanischen Geistesverwandten. Friedman wollte „die Politiker raus haben aus der Politik“. Damit erreichte er zwar respektable 13 Prozent der abgegebenen Stimmen, verpasste die Wahl aber deutlich und landete auf Platz vier unter den fünf Kandidaten. Auch wenn es sich Jimy Hofer anders wünscht, das Wahlergebnis ist wohl eine weitere Gemeinsamkeit, die er mit Kinky Friedman teilen wird.

Tags: Macht und Elend

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 jok // Nov 14, 2008 at 2:22 pm

    Einen Unterschied gibt es zwischen den beiden, und der ist gravierend: der «Zupfstubeblues» ist halt schon einfacher gestrickt als «They ain’t making Jews like Jesus anymore». The Song