unabhängig und trivial

Berner Gazette header image 2

Quick and dirty

16. November 2008 · Keine Kommentare

Das weltweite Netz ist schon eine praktische Erfindung. Da kann, wer will, einfach mal munter drauflostippen und das Zeugs danach auch noch veröffentlichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Fakten oder Rechtschreibung stimmen. Solange das Amateure tun – kein Problem damit. Plaudern dürfen schliesslich alle.
Wenn aber Profis – und als solche bezeichne ich vorderhand noch Redaktorinnen und Redaktoren – auf besagtes Amateurniveau absacken, dann muss ich allmählich die Existenzberechtigung von gewissen professionellen Nachrichtenangeboten in Frage stellen. Wie z.B. von jenem, das die Hallenfussballdisziplin «Futsal» im Titel eines Artikels nicht richtig schreiben kann.

Wenn es sich herbei um einen Einzelfall handeln würde, hätte ich nicht in die Tasten gegriffen. Aber die Schlamperei hat leider System. Es sind nicht die Fehler an sich, die mich stören, sondern vielmehr die Tatsache, dass sie auch noch nach Tagen unkorrigiert bleiben – nota bene in einem Online-Medien, wo sich bereits veröffentlichte Texte problemlos und jederzeit ändern lassen.

Tags: Sprache und Schreibe